Presse Info Nr. 4/04/2010

 

Bad Camberg 12.04.2010

Außer Kontrolle geraten………..

Außer Kontrolle geraten scheinen mittlerweile dem Gesetzgeber in Deutschland und Europa die Typgenehmigungsverfahren und der damit einhergehend natürlich gleichzeitig verbundene Einbau von LPG und CNG-Autogasanlagen.

Der BFG berichtet mittlerweile fast schon tagtäglich über die Missstände im Zusammenhang mit LPG-und CNG Autogasanlagen.

Gasanlagenhersteller und „Technische Dienste“ haben scheinbar keine Skrupel mehr, den Genehmigungsbehörden für Gasanlagen in den EU- Ländern Gasanlagen vorzustellen, welche wissentlich schon in der Produktion mit manipulierter Software in Verkehr gebracht werden.

Hierbei werden wissentlich Schäden an Motoren und mehr… in Kauf genommen.

Dass aber Fahrzeughersteller solche Gasanlagen auch noch propagieren und in ihren Neuwagen verbauen ohne diese auf technische und rechtliche Mängel zu untersuchen und diese auch noch Kunden verkaufen, grenzt schon an absolute Dummheit.

Der BFG stellt nun einmal ein weiteres dreistes Stück eines Gasanlagenherstellers vor, welches natürlichen auch von „Technischen Diensten“ als i.O. zertifiziert wurde und vom Gesetzgeber mit einer Genehmigung nach der UN ECE-R 115 sowie der ECE-R 83 und der ECE-R 67-01/02 versehen und zum Einbau in Kraftfahrzeuge freigegeben wurde.

Darstellung:

Fehler, welche im Gasbetrieb auftreten, werden permanent durch das Gassteuergerät bzw. Emulatoren über die Datenleitung oder über das Datenbussystem des Motorsteuergerätes gelöscht. Das bedeutet, dass auch bei Nichteinhaltung von Emissionswerten im OBD keine Fehlermeldungen mehr angezeigt werden.

Die Folge sind zerstörte Katalysatoren, ein zerstörter Ventiltrieb im Zylinderkopf bis hin zu einem kpl. Motorschaden. Auch nicht auszuschließen ist, dass sicherheitsrelevante Parameter im Benzinsteuergerät auch im Fahrbetrieb nicht mehr angezeigt werden können und es dadurch bedingt zu schweren Unfällen mit Personenschaden kommen kann.

Unter anderem wird aber auch gegenüber dem Kunden bewusst in Kauf genommen, dass er z. B. nach Erlöschen einer Hersteller Fahrzeug-Garantie bzw. Gewährleistung auf den danach auftretenden Schäden sitzen bleibt.

Auch bei einer normalen Nachrüstung eines Fahrzeuges bleibt der Umrüstbetrieb gegenüber dem Kunden in der Verantwortung und hat ihm die Folgeschäden gegebenenfalls zu ersetzen.

(Die Bundes-und Landesbehörden wurden ausführlich über die hier genannten Vorkommnisse als Anlage zum Pressebericht mit Nennung des Gasanlagenherstellers ausführlich informiert.)

Weitere Berichte über Mängel bei Typgenehmigungsverfahren insbesondere bei „Technischen Diensten“ und Gasanlagenherstellern sind in Vorbereitung und werden in den nächsten Tagen vorgestellt.

gez. Peter Ziegler

Bundesvorsitzender

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