Presse

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Energie-Mix

Inhalt:
Mit zunehmender Verknappung und Verteuerung fossiler Energieträger wächst die Bedeutung alternativer Kraftstoffe, deren Angebot in der Folge stetig zunimmt. Doch welches Energiekonzept erfüllt künftige Mobilitätsanforderungen?

Mit ca. 130.000 zugelassenen Kfz  ist Autogas (LPG; Liquified Petroleum Gas) der bekannteste alternative Kraftstoff in Deutschland. LPG ist ein Gemisch aus Propan und Butan, das als Nebenprodukt bei der Erdgas- und Erdölförderung oder in Raffinerien anfällt. Das unter atmosphärischen Bedingungen gasförmige LPG kann bereits bei sechs bis acht bar verflüssigt werden und hat dann nur noch 1/260 seines ursprünglichen Volumens. Es ist damit gut speicherfähig. Aufgrund des geringen OEMLPG- Fahrzeugangebots hat sich die Nachrüstung durchgesetzt. Da Autogasanlagen ähnlich wie Benzineinspritzungen funktionieren, ist sie ohne großen Aufwand möglich. Lediglich ein Tank, ein Verdampfer, die Gasinjektoren und das Gassteuergerät werden zusätzlich im Fahrzeug eingebaut. Prinzipiell lässt sich dabei jedes Fahrzeug mit Ottomotor auf LPG umrüsten. Als einziger alternativer Kraftstoff verfügt LPG über ein flächendeckendes Tankstellennetz von mehr als 2.000 Servicestationen in Deutschland.

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Einsicht gewachsen?

Inhalt:
Technische Probleme aufgrund schwankender LPG-Zusammensetzungen sind bislang kaum bekannt oder werden noch nicht wahrgenommen, wie Umfragen des Bundesverbands Freier Gastankstellen (BFG) ergeben haben. Doch in einigen Landesministerien verfolgt man das Thema mittlerweile mit gesteigerter Aufmerksamkeit.
Seit März 2004 gilt in Deutschland die DIN EN 589 für Autogas (LPG). Nach dieser darf das Mischungsverhältnis von Butan zu Propan im LPG Schwankungen unterliegen, um den Mindestdampfdruck des Gases, bedingt durch jahreszeitliche Temperaturschwankungen, jederzeit erfüllen zu können. Obwohl die DIN EN 589 in der Praxis damit durchaus sinnvoll ist, widerspricht sie jedoch im Kern den für die Zulassung von Autogasanlagen angewendeten drei Homologations-Richtlinien in Deutschland. Diese schreiben jeweils eine spezifische Bandbreite an Gemischen für den Betrieb vor (siehe Infokasten). Je nach Richtlinie kann somit ein LPGFahrzeug nur sicher, störungsfrei und gesetzeskonform betrieben werden, wenn es mit „seinem“ passenden Kraftstoff betankt wird. Die DIN EN 589 gewährleistet das jedoch in ihrer jetzigen Fassung nicht (vgl. asp 9/2006, 1/2007 und 6/2007). Aus diesem Grund hat bereits im Februar 2007 die Europäische Kommission, Generaldirektion Unternehmen und Industrie unter Dr. Reinhard Schulte-Braucks, in Aussicht gestellt, die DIN EN 589 einer erneuten Prüfung zu unterziehen. Der Bundesverband Freie Gastankstellen e.V. (BFG) unter Vorsitz von Peter Ziegler hat daraufhin auf nationaler Ebene bei Umweltministerien, LPG-Fahrzeug- und -Gastankstellenherstellern sowie bei den LPGGasanlagenimporteuren bzw. -herstellern nachgefragt, inwieweit die Probleme umdie DIN EN 589 bereits erkannt wurden und welche Maßnahmen zur Lösung zukünftig geplant sind.

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Schwarzer Peter

Inhalt:
Die Diskussion, die der Artikel „Falsche Mischung“ (ASP 1/2007) um die verschiedenen Kraftstoffqualitäten und die drei Homologations-Richtlinien bei Flüssiggas (LPG) ausgelöst hat, schlägt zunehmend höhere Wellen.
Schwarzer Peter

Von immer mehr Seiten werden asp mit LPG betriebene Pkw-Ottomotoren gemeldet, die durch Abmagerung oder Überfettung, aber auch Paraffin-Rückstände im Kraftstoff Schaden nahmen. So hat uns die Intec Kfz-Garantie GmbH aus Uslar einen besonders spektakulären Fall geschildert. Hierbei handelt es sich um eine Flotte von 25 VW T5 Transportern (1.984 cm3, 85 kW), die für ein Logistikunternehmen mit der Redaktion bekanntem Namen auf LPG umgerüstet wurden. Die Umrüstungen wurden im Frühjahr und Sommer 2006 entweder an neuwertigen oder wenig gebrauchten Fahrzeugen vorgenommen. Von dieser Flotte haben sechs Fahrzeuge Motorschäden erlitten. Die Diagnose in allen Fällen: Kompressionsverlust auf allen Zylindern aufgrund nicht gasfester Ventilsitzringe. Die Schäden traten nach Fahrleistungen zwischen 12.000 und 55.000 km ein. Bei der Untersuchung der restlichen Fahrzeuge wurden Vorschädigungen der Ventilsitzringe festgestellt.

Ein weiterer Fall ist einer von vielen, die mittlerweile auch die Gerichte beschäftigen. Unmittelbar nach der Umrüstung auf LPG erlitt ein Chevy Van (EZ 1998) auf der Pro-befahrt, die der Umrüstbetrieb unternahm, aufgrund von Abmagerung einen Motorschaden, so dass ein AT-Motor nötig wurde. Was solche Schäden in Hinblick auf Garantie oder Gewährleistung für den einzelnen Umrüstbetrieb bedeuten können, zeigte erst kürzlich ein Urteil des OLG Frankfurt a. M. (Az.: 8 U 211/05), bei dem der
Umrüstbetrieb den vollen Kostenumfang der Reparatur selbst tragen musste.

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Alu-Gas bei AZ-Automobile
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Alu-Gas bei Kühl und Sohn
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