Immer noch Autogas-Tanker gesucht!
Inhalt:LPG-Tank in der Reserve-radmulde: Nach dem Betanken an bestimmten Westfalengas-Zapfsäulen könnenm hier Verunreinigungen hineingelangt sein, die letztlich die gesamte Anlage zerstören können Immer noch Autogas-Tanker gesucht!
Einige Westfalengas-Tankstellen im Saarland und Umgebung wurden offenbar mit verunreinigtem Gas beliefert. Bei 50 Fahrzeugen wurden bereits Schäden festgestellt. Westfalengas hat weiterhin eine Hotline geschaltet.
(23.07.2008) Die Shell-Raffinerie in Köln-Godorf hat zahlreiche Westfalengas-Tankstellen im Saarland, in Kaiserslautern und in Zweibrücken mit verschmutztem Gas beliefert. Das könnte zwischen dem 8. und 14. Juli 2008 von mindestens 500 Kunden getankt worden sein, schätzt Jürgen Erwert, Pressesprecher von Westfalengas.
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SR-online.de
"Schlimmster Fall: Motorschaden" [Michael Lentes für SR 3 Saarlandwelle, 25.07.2008, ca. 3:41 Min.]
Bis Freitag, 25. Juli, hätten sich 113 Autofahrer gemeldet, bei rund 50 von ihnen seien Schäden festgestellt worden. In mindestens drei Fällen muss eine neue Autogas-Anlage eingebaut werden. Die Kunden-Hotline für Betroffene ist noch bis Anfang August geschaltet.
Wer ist betroffen?
Betroffen sind im Saarland die Freie Tankstelle in der Provinzialstraße in Illingen-Hüttigweiler, die ed-Tankstelle in Schmelz, die Freie Tankstelle in der Breite Straße in Saarbrücken-Malstatt sowie die Freie Tankstelle an der B 51 in Merzig-Besseringen. Darüber hinaus wurden von Shell noch weitere Tankstellen mit dem verunreinigten Gas beliefert.
Durch das unreine Gas
können die Leitungen der
Anlage zerstört werden -
mit möglicherweise fatalen
Folgen auch für den Motor.
Was ist passiert?
In der Raffinerie in Köln-Godorf gelangte Natronlauge, die zur Reinigung der großen Transportbehälter eingesetzt und normalerweise entfernt wird, in die Gasabfüllung. Die Verschmutzung wurde bei Probeentnahmen nicht bemerkt, da die dichtere Lauge im Gasbehälter ganz nach unten sank und von den Messinstrumenten nicht erfasst werden konnte.
Was kann man tun?
Westfalengas rät, die Hotline 0800-7767264 anzurufen und sich dort zu informieren und registrieren zu lassen. In der Regel wird man dann zur zentralen Vertragswerkstatt nach Kaiserslautern oder zu den Partnerwerkstätten ins Saarland geschickt. Entweder muss eine Tankquittung vorliegen oder Kunden müssen Zeitpunkt, Ort und Menge des getankten Gases genau angeben.
Die Partnerwerkstatt untersucht die Anlage dann nach Schäden. Sind diese vorhanden, zahlt Westfalengas, die ihrerseits Forderungen an Shell stellen, alle anfallenden Reparatur- und Folgekosten, beispielsweise für einen Mietwagen. (sb/red)
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Special: Autogas - die Alternative?
23.07.2008 / SR-online.de
Kategorie: Fernsehen/Rundfunk




