Mit dieser Pampe kann keine LPG-Autogasanlage ………..
Mit dieser Pampe kann keine LPG-Autogasanlage auf dauer funktionieren. Wer dieses jetzt immer noch den Gaskunden glaubhaft machen will, sollte sich dringend aus dem LPG-Gasgeschäft verabschieden.
Bei dieser Pampe ist ein Zusetzen von Verdampfern (Reduktoren), Injektoren und Gasschläuchen einfach nicht abzuwenden. Die Folge ist, dass immer mehr Motorschäden auftreten. Egal, welche Gasanlage verbaut wurde und welche Filter vorgeschaltet werden.
Die Ursache sind Olefine, welche sich mit bis zu 50% teils 60% im LPG-Kraftstoff befinden.
Der Gesetzgeber (EU) hat in seiner DIN EN 589 schlicht und einfach vergessen Olefine auf eine Mindestmenge zu, begrenzen. Eine Angleichung der Inhaltsstoffe (LPG) ist aber ein absolutes muss, denn die Autogasanlagentechnik hat sich nach Einführung von vor ca. 50 Jahren zu heute extrem (Abgasnormen E4/E5) verändert.
Nun die Forderung des BFG an den Gesetzgeber in DE/EU.
Auf der nächsten Sitzung des „Fachausschuss Mineralöl-und Brennstoffnormung – FAM NA 062-06-31“ wird der BFG den Teilnehmern (Gasanlagenherstellern/Automobilherstellern/Gaswirtschaft) eine Empfehlung vorlegen und begründen, in der Hoffnung, dass wenn schon die EU im Moment keine eigenen Vorschläge unterbreiten kann, in Deutschland eine Begrenzung der Olefine von unter 10% pro kg LPG ermöglicht wird. Dieses ist bei gutem Willen aller Ausschussmitglieder möglich und umgehend umsetzbar.
Als weiteres werden wir ein „LPG- Ganzjahreskraftstoff“ zur Beratung vorstellen der nach Meinung des BFG ein Propananteil C3 von 85% und 15% Butananteil C4 haben sollte und als einziger Kraftstoff im Sommer wie im Winter zur Anwendung kommen muss.
Der Grund hierfür liegt in der ECE-R 83 Anh. 12 Abs. 1 begründet. Mehrheitlich können LPG- und CNG-Autogasanlagen diese ECE-R 83 nicht umsetzen, was wiederum nachweislich Motorschäden nach sich zieht.
Einleitung eines Ermittlungsverfahrens.
Die Ober-Staatsanwaltschaft Darmstadt hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der vorsätzlichen (nur diese ist strafbar) „Mittelbaren Falschbeurkundung“ (Autogasanlagen) eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an, da zunächst das Verfahren der Zulassung durch Anfragen bei den zuständigen Stellen geklärt werden muss.
Mehr zu diesem Ermittlungsverfahren werden wir nach Ermittlungsstand gesondert bekannt geben.
Fundsache:
Gefunden wurde im Februar 2010 im Süden Deutschlands eine LPG- Tankstelle, welche nach der Auswertung einer gezogenen Probe ein erschreckendes Ergebnis an den Tag legte. Es zeigt wieder einmal, was von Aussagen der Gaslieferanten und Tankstellenbetreibern zu halten ist.
Sehen Sie selbst!
Gez. Peter Ziegler
[...] http://bfg-ev.com/online_blog/?p=82 [...]
Endlich, was sich so in den Filtern befindet, ist schlichtweg Scheiße. Haut doch den Leuten mal auf die Pfoten!!!
Am 03.09.2010 ist bei der FAM eine Sitzung des DIN-Ausschusses AA 631 und dort werden wir uns mit diesem Thema beschäftigen und am 20.09.2010 wird sich auch der Ausschuss bei der EU mit der DIN EN 589 beschäftigen.
Mehr dazu im September.
gez. Peter Ziegler
Wo und wann findet man “bis zu 50% teils 60% im LPG-Kraftstoff” an Alkenen (Olefinen)? Im Beispiel sind’s weniger als 0,5% Buten!
Was soll “unter 10% pro kg LPG” heissen? “%” sind relativ, bezogen auf Masse, Volumen oder Molekülzahl. “Pro kg” ergibt nur in Bezug auf eine andere absolute Größe (z.B. mg) Sinn.
Abdampfrückstände haben die Eigenschaft, sich abzulagern und sich somit an bestimmten Stellen anzureichern. Wenn man sicherstellen will, dass aus einem Tank niemals LPG mit hohem Anteil an Abdampfrückständen entnommen werden kann, genügt es nicht, die Vorschriften für die Lieferung ab Raffinerie zu verschärfen. Man müsste die Tanks entsprechend reinigen!
Bis auf Weiteres bleibe ich bei meiner Behauptung: es gibt kein schlechtes Gas, es gib nur schlechte Umrüstungen (mit unzureichend beheizten Verdampfern und zu langen, wie Kühlkörper für das Gas wirkenden Schläuchen). Gas mit 0,7-Gewichtspromille Verunreinigung ist zwar kein hochreines Analysegas, aber als “Pampe” kann man es deswegen IMO noch lange nicht bezeichnen.
Hallo GerhardT
Am 03.09.2010 habe ich eine Sitzung des DIN AA 631, hierbei werden wir einiges was die Qualität von DIN EN 589 besprechen und hoffentlich auch einiges beschließen um dieses auch am 20.09.2010 in Brüssel zu beraten und hoffentlich auch für EUROPA zu verabschieden. Danach mehr… zur DIN EN 589 Normung.
Peter Ziegler