Die verdrängte Gefahr, oder Mobilität um jeden Preis?

Die Mobilität auf unseren Straßen wird sich in den nächsten Jahren  in großem Maße verändern. Bis heute hat sich die Fahrzeugindustrie fast ausschließlich auf Benzin und Diesel angetriebene Fahrzeuge festlegte. Es rücken aber nun immer mehr „Alternative Antriebe“ wie LPG (Liquefied Petroleum Gas), CNG (Compresset Natural Gas), H2 (Wasserstoff) und die E-Mobilität in den Vordergrund. Forderungen der Politik und Umweltverbänden tragen dazu maßgeblich bei. Der Skandal, um den gigantischen Abgasbetrug durch Fahrzeughersteller fällt nun auch besonders ins Gewicht. Natürlich soll und muss der Wandel, von jetzt Benzin und Diesel, hin zu umweltfreundlicheren Antriebstechniken schnellst möglich geschaffen werden. Dazu vergeht  auch kaum ein Tag, an denen nicht Fahrzeughersteller und Medien, uns dem Bürger und Kunden, eine rosige umweltorientierte Mobilität in der Zukunft anpreisen und so tun, als würde diese in naher Zukunft ausreichend und flächendeckend zur Verfügung stehen, Sicherheit inclusive.

Nach Ansicht des BFG, wird hier aber eine zukünftige saubere Mobilität mit ihrer Anwendung, aber mit sehr heißer Nadel gestrickt und könnte, so doch ganz schnell an einer verlässlichen  Sicherheit für die Benutzer dieser Antriebe scheitern. Wer hat denn schon einmal eine Sicherheitsbewertung oder Gefahrenbewertung für Menschen, für diese „Alternativen Antriebe“ vorgenommen, wir sagen es ihnen, niemand in Deutschland oder Europa. Nach langjährigen Recherchen des BFG war dieses bisher in Deutschland und der EU auch von seitens staatlicher Behörden nie ein Auftrag an die Industrie gewesen, oder dafür zuständige Ministerien. Es herrscht also absolute Ahnungslosigkeit, im Umgang mit dieser neuen Technik und beim Einsatz der dazu benötigten Kraftstoffe wie z. B. Wasserstoff.

Das Bersten von CNG-Tankbehältern beim betanken, das explodieren von LPG-Tankbehältern bei Fahrzeugbränden und das in Brand geratene E-Fahrzeuge, mit vorhandener Brennstoffzellentechnik und H2 (Wasserstoff) Antrieben, müsste uns eigentlich nachdenklich stimmen, sind sie doch in Deutschland und Europa auf  unseren Straßen und Städten unterwegs, ohne dass diese Antriebstechnik, jemals ausreichend auf ihr Gefahrenverhalten bei einem Unfallgeschehen, oder auf ihr Gefahrenverhalten bei Fahrzeugbränden hin untersucht und getestet wurden.

In unseren Großstädten wie z.B. Hamburg oder München werden schon heute im öffentlichen Raum Busse mit Wasserstoffantriebe eingesetzt ohne dass die Fahrgäste jemals über eventuelle auftretende Gefahren informiert wurden.

Selbst die Feuerwehren sind selbst in Gefahrensituationen zum Zuschauen verdammt und wenn sie doch eingreifen sollten befinden sie sich in Lebensgefahr. Hierbei muss die dringlichste die Frage gestellt werden, wer hat überhaupt für diese Fahrzeuge eine Typgenehmigung ausgestellt und welche technischen Voraussetzungen kamen hier überhaupt zum Einsatz?

Wir dürfen davon ausgehen, wie auch das „Worst Case Schenarios“ am 09.09.2016 in Duderstadt gezeigt hat, dass schon ein bersten eines CNG-Druckgasbehälters, oder ein Explodieren eines LPG-Tankbehälters, wie bei einem Fahrzeugbrand am 15.08.2014 in Bad Segeberg (SH) oder am 06.02.2016 in Wolfhagen (HE) oder am 04.11.2014 auf der A3 bei Kirchroth (Bayern) usw. schon im Umkreis von ca. 250 m, Lebensgefahr unter anderem, durch herumfliegende Schredder Teile oder einer Flammwand für Menschen besteht. Bei H2-Wasserstoff- Druckgasbehältern beträgt zudem die Flugbahn von Schredder Teilen sogar ca. 1000 m. im Umkreis wobei dieses nur eine kleine Beschreibung des Gefahrenpotenzials bei einem Unfall darstellt.

Einige „Worst Case Scenarios“, wurden mit LPG-und CNG-Tankbehältern schon mehrfach unter Behördlicher Aufsicht durchgeführt und damit nachgewiesen. Bei H2-Druckgasbehältern können nach Wissen des BFG, aber bis heute noch keine Testreihen z.B. bei Fahrzeugvollbränden und/oder einem anderen Unfallgeschehen vom Gesetzgeber bzw. Fahrzeughersteller nachgewiesen werden. Bisher beruhten alle Aussagen der über die Sicherheit von H2- Fahrzeugen und ihren Druckgasbehältern, auf reinem Wunschdenken und Vermutungen, ohne dass jemals Nachweise erbracht werden mussten.

Bei einer solchen „Unsicherheitslage“ ist es unverständlich, wie Fahrzeuge in Deutschland/Europa in Verkehr gebracht werden können, wo noch nicht einmal Rettungsdienste, wie z. B Feuerwehren oder der Katastrophenschutz, überhaupt eine Ausbildung im Umgang mit diesen Fahrzeugen/Druckgasbehältern bekommen haben. Man schickt die Mitarbeiter von Rettungskräften und beteiligten Personen, bei schweren Unfällen, regelrecht wissentlich in den Tod, oder nimmt schwerste Verletzungen billigend in Kauf. Diese Meinung vertritt nicht nur der BFG, sondern auf Befragung auch Rettungskräfte aller Art, in ganz Deutschland. Gleiches gilt selbstverständlich auch für die E-Mobilität, wo zum Beispiel sich eine Rettung von Menschen aus einem verunglückten Fahrzeug, zu einem lebensgefährlichen Abenteuer, für die Einsatzkräfte kommen kann. Bei dieser Sicherheitslage dürfen wir uns nicht wundern, wenn in naher Zukunft immer weniger Menschen eine „Ehrenamtliche Tätigkeit“ bei Rettungsdiensten wahrnehmen wollen. Auch angesichts dieser großen Sicherheitsmängel und Ausbildungsmängel, müssen die Bundesländer und der Bund,  nun schnellstens ihrer Vorsorgeverpflichtung, gegenüber Rettungsdiensten und deren angemessenen Zeitgerechten Ausbildung nachkommen und damit natürlich auch den Bürger ausreichend vor Schäden schützen kann.

LPG-und CNG-Tankstellen, sowie Wasserstoff-Tankstellen (H2), werden ab sofort vom BFG einer Sicherheitsbewertung unterzogen und unter Beobachtung gestellt. Ein weiteres Augenmerk, werden wir auch auf das ordnungsgemäße Wiederverwerten von „Altbatterien“ aus der E-Mobilität werfen. Das Sammeln von Altbatterien ist nämlich das eine, das andere ist die ordnungsgemäße Entsorgung, nach einschlägiger Gesetzgebung in Deutschland/Europa damit das Wort umweltschonende und sichere Mobilität, auch zu Recht diesen Namen verdient. Transparenz gegenüber dem Kunden hat oberste Priorität schon beim Kauf eines solchen E- Fahrzeuges. Auch wird der BFG, in Zukunft bei Unfällen mit alternativen Antrieben, nach erlittenen Verletzungen von Personen, oder bei Tod dieser prinzipiell, die Justiz einschalten und diese fachlich unterstützen, um alle Begleitumstände, welche zu dem Unglück führten, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dieses ist aus Sicht des BFG in der Zukunft eine absolute und längst überfällige Notwendigkeit. Es ist dem BFG auch bewusst, dass eine Öffentlichkeitsarbeit die dem Wohlergehen unserer Bürger dient, auch unabdingbar mit der Berichterstattung durch die Medien verbunden sein muss. Auch in sich komplexe Sicherheitsfragen dürfen von den Medien aus Unwissenheit darüber, nicht unter den Tisch fallen, sie müssen auch von den Medien hinterfragt werden. Rettungskräfte aller Art sind auch für Mitarbeiter von Medien im Ernstfall im Einsatz.

 

gez. Peter Ziegler

Bundesvorsitzender

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