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Streit um Sicherheit

Nach dem Explosionsunglück von Rohlstorf (Kreis Segeberg), bei dem der explodierende Gastank eines Autos zehn Feuerwehrleute verletzt hatte, wurden jetzt die Retter geschult.
von LOTHAR KNAPPER

TETENHUSEN Eine Aussage vom Vorsitzenden des Bundesverbandes Freie Gastankstellen Peter Ziegler wird den Wehrführern im Gedächtnis bleiben. ,,Achtzig Prozent der in Deutschland fahrenden Personenkraftwagen mit Autogasanlage haben im Prinzip keine Betriebserlaubnis.“ 400 000 Zeitbomben? Ziegler warnt ausdrücklich vor dem nachträglichen Einbau von Autogasanlagen. Seltsame Aussagen von einem Vorsitzenden eines Verbandes, von dem man eigentlich Werbung für die Autogasverwendung erwartet. Wie es scheint, hat sich Ziegler in den letzten Jahren vom Interessenvertreter zum Verbraucherschützer entwickelt. Anders ist es nicht zu erklären, wie er sehr sachkundig über das Gebiet der technischen und sicherheitsrelevanten Aspekte vorträgt. ,,Wir haben in den letzten vier Jahren über 150 Fälle in Deutschland dokumentiert, in denen es zu Unfällen mit zum Teil erheblichen Folgen für Mensch und Material gekommen ist.“

Aus diesem Wissen heraus setzt er sich sehr intensiv mit Autoherstellern, Behörden oder Ministerien auseinander, um einen Wandel in der Handhabung der durchaus vorhandenen Vorschriften herbeizuführen. Ein Aufhänger für sein Wirken ist der schwere Unfall im letzten Jahr in Rohlstorf mit einem Toten und zehn zum Teil sehr schwer verletzten Feuerwehrmännern. Am Tag vor dem Unfall hatte ein technischer Dienst dem Wagen trotz gebrochener Schraubenfeder an der Radaufhängung, schwerer Mängel an der Lenkung und einer mangelhaft begutachteten Gasanlage die Verkehrstauglichkeit bescheinigt. Nach den Ziegler vorliegenden Unterlagen war das um 14:29 Uhr. Um 8:30 Uhr des nächsten Tages kam das Fahrzeug bei ungefähr 80 Stundenkilometer von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und fing Feuer.

Für die anrückende Feuerwehr im Prinzip kein Problem – bis der Gastank explodierte und zehn Retter verletzte.

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In das Thema „Weichmacher“ kommt nun doch langsam Bewegung.

Presseerklärung 1/12/2013

Bad Camberg 08.Dezember 2013Der BFG hat am 13.05.2011 einen Pressebericht zum Thema „Weichmacher“ in LPG-Autogas nach DIN EN 589 aufmerksam gemacht.

Auch wurde damals das Bundesministerium für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit in Bonn darüber in Kenntnis gesetzt. Ursache unser Untersuchungen war damals ein Unfall an einer LPG-Gastankstelle, bei der ein Kunde beim Betanken seines Fahrzeuges einen Schaden an seinen Händen durch austretendes Gas erleiden musste.

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Status quo LPG und CNG

In der Talsohle

Noch vor etwa zwei Jahren galten die Kraftstoffe LPG und CNG als günstige Alternativen zum teuren Benzin. Heute interessiert sich kaum ein Autofahrer für sie. Der Hintergrund ist vielschichtig.

Mit seinen Bemühungen, schwarzen Schafen bei Umrüstern und Herstellern von LPG-Kraftstoffanlagen das Handwerk zu legen und die Qualität des Kraftstoffs zu erhöhen, hat sich Peter Ziegler, Vorsitzender des Bundesverbands Freie Gastankstellen (BFG), nicht nur Freunde gemacht – mit seinen Warnungen jedoch recht behalten. Laut KBA-Statistik von Anfang 2012 – jüngere Zahlen liegen noch nicht vor – wurden 2011 lediglich 37.593 LPG-Fahrzeuge neu zugelassen, rund 12.000 weniger als ein Jahr zuvor. Die diesbezügliche Bestandszahl lag Anfang 2012 bei 456.252. Peter Ziegler: „Auch bei der Neuzulassungszahl des vergangenen Jahres wird sich nach unserer Einschätzung der Abwärtstrend bei LPG-Umrüstungen fortsetzen.“ Sein Fazit ist deshalb ernüchternd: „Solange Gaswirtschaft und Gesetzgeber keine Bereitschaft zeigen, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen, wird es auch künftig keine Erfolge geben.“

Ein Dorn im Auge sind dem BFG solche LPG-Umrüstanlagen, die nicht den Vorgaben von ECE R115 (mit und ohne Typgenehmigung) und ECE R83 entsprechen und in mehreren Fällen zu Motorschäden und in der Folge zu langwierigen Schadensersatz-Prozessen führten. „Das Vertrauen der Verbraucher wurde durch solche Vorfälle derart geschädigt, dass selbst ECE R115-konforme Nachrüstanlagen mit und ohne Typgenehmigung kaum eine Chance haben, sich auf dem Markt zu behaupten“, fasst Peter Ziegler zusammen. So hat auch Twintec die erst 2010 neu vorgestellte Nachrüstanlage

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