Allgemein

Ausnahmegenehmigung für Gasanlagen ohne vollständige OBD

c200_2-dbAus gegebenem Anlass wird darauf hingewiesen, dass bei der Begutachtung vonNachrüstgasanlagen nach § 21 StVZO die Vorgaben aus dem Verkehrsblatt Heft 8 von2007 Seite 206 und 207 zu beachten sind.Bei Fahrzeugen ab "Euro3“, die ursprünglich mit OBD genehmigt worden sind, muss dasGasnachrüstsystem entsprechend den Vorschriften der ECE-R 115 im letztenÄnderungsstand auch vollständig OBD-funktionsfähig sein.Ausnahme: Abweichungen von den OBD-AnforderungenBei Fahrzeugen mit Gas-Nachrüstanlagen, die für den Gasbetrieb keine vollständige OBD aufweisen, ist die Beantragung einer Ausnahme nach § 70 StVZO hinsichtlichder Abweichungen von den OBD-Anforderungen erforderlich.
Werden die Anforderungen des Abschnitts 6.1.4.4.2.3 der ECE-R 115 (Speicherungemissionsrelevanter Fehler im Gassteuergerät – OBD-Anforderungen) nicht erfüllt, müssenfolgende Bedingungen eingehalten und nachgewiesen werden, damit überhaupt eineAusnahme nach § 70 StVZO befürwortet werden kann:

  • Das Gassteuergerät muss bei Störungen im Gasbetrieb dauerhaft auf Benzinbetriebumschalten, damit unzulässige Emissionen im Gasbetrieb ausgeschlossen sind.
  • Die Störung muss dem Fahrer permanent angezeigt werden; dies muss durch eineseparate Kontrollleuchte anstelle der MIL erfolgen (Bewertung bei HU wie MIL).(VkBI. 2007 S. 206)

Richtig hätte es lauten müssen !!

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Gasauto: Pfusch bei der Umrüstung

Sendung am 05.12.2009,

17:03 Uhr (SWR)

Die Umrüstung eines PKW auf Autogas ist gar nicht so kompliziert und birgt an sich auch keine Sicherheitsrisiken. Der Autogastank ist so konzipiert, dass er selbst schweren Unfällen oder einer großen Hitzeinwirkung standhält. Allerdings sollte der Umbau in einer guten Fachwerkstatt gemacht werden. Denn der Spaß am günstigen Fahren ist schnell vorbei, wenn man bei einem Pfuscher landet.

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